Home / Archive / 3/2021 / Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?
Document Actions

Citation and metadata

Recommended citation

Fruzsina Müller: Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?. In: European Journal for Nursing History and Ethics 2021 (2022). DOI: 10.25974/enhe2021-6de

Download Citation

Endnote

%0 Journal Article
%T Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?
%A Müller, Fruzsina
%J European Journal for Nursing History and Ethics
%D 2022
%V 2021
%N 3
%F müller2022
%X In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten über die Weiterführung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen führte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag füllt eine Forschungslücke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gründung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der rückgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?
%L 940
%K 20th Century
%K Deutsche Demokratische Republik
%K Diakonissen
%K Evangelisches Krankenhaus
%K Mitarbeitergewinnung
%K christliche Krankenpflege
%R 10.25974/enhe2021-6de
%U http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0009-33-54759
%U http://dx.doi.org/10.25974/enhe2021-6de

Download

Bibtex

@Article{müller2022,
  author = 	"M{\"u}ller, Fruzsina",
  title = 	"Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?",
  journal = 	"European Journal for Nursing History and Ethics",
  year = 	"2022",
  volume = 	"2021",
  number = 	"3",
  keywords = 	"20th Century; Deutsche Demokratische Republik; Diakonissen; Evangelisches Krankenhaus; Mitarbeitergewinnung; christliche Krankenpflege",
  abstract = 	"In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten {\"u}ber die Weiterf{\"u}hrung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen f{\"u}hrte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeurop{\"a}ischen L{\"a}ndern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag f{\"u}llt eine Forschungsl{\"u}cke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gr{\"u}ndung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der r{\"u}ckgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?",
  doi = 	"10.25974/enhe2021-6de",
  url = 	"http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0009-33-54759"
}

Download

RIS

TY  - JOUR
AU  - Müller, Fruzsina
PY  - 2022
DA  - 2022//
TI  - Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?
JO  - European Journal for Nursing History and Ethics
VL  - 2021
IS  - 3
KW  - 20th Century
KW  - Deutsche Demokratische Republik
KW  - Diakonissen
KW  - Evangelisches Krankenhaus
KW  - Mitarbeitergewinnung
KW  - christliche Krankenpflege
AB  - In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten über die Weiterführung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen führte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag füllt eine Forschungslücke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gründung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der rückgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?
UR  - http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0009-33-54759
DO  - 10.25974/enhe2021-6de
ID  - müller2022
ER  - 
Download

Wordbib

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<b:Sources SelectedStyle="" xmlns:b="http://schemas.openxmlformats.org/officeDocument/2006/bibliography"  xmlns="http://schemas.openxmlformats.org/officeDocument/2006/bibliography" >
<b:Source>
<b:Tag>müller2022</b:Tag>
<b:SourceType>ArticleInAPeriodical</b:SourceType>
<b:Year>2022</b:Year>
<b:PeriodicalTitle>European Journal for Nursing History and Ethics</b:PeriodicalTitle>
<b:Volume>2021</b:Volume>
<b:Issue>3</b:Issue>
<b:Url>http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0009-33-54759</b:Url>
<b:Url>http://dx.doi.org/10.25974/enhe2021-6de</b:Url>
<b:Author>
<b:Author><b:NameList>
<b:Person><b:Last>Müller</b:Last><b:First>Fruzsina</b:First></b:Person>
</b:NameList></b:Author>
</b:Author>
<b:Title>Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?</b:Title>
<b:Comments>In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten über die Weiterführung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen führte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag füllt eine Forschungslücke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gründung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der rückgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?</b:Comments>
</b:Source>
</b:Sources>
Download

ISI

PT Journal
AU Müller, F
TI Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?
SO European Journal for Nursing History and Ethics
PY 2022
VL 2021
IS 3
DI 10.25974/enhe2021-6de
DE 20th Century; Deutsche Demokratische Republik; Diakonissen; Evangelisches Krankenhaus; Mitarbeitergewinnung; christliche Krankenpflege
AB In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten über die Weiterführung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen führte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag füllt eine Forschungslücke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gründung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der rückgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?
ER

Download

Mods

<mods>
  <titleInfo>
    <title>Diakonissenmangel in der DDR am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses. Ein evangelischer Pflegenotstand?</title>
  </titleInfo>
  <name type="personal">
    <namePart type="family">Müller</namePart>
    <namePart type="given">Fruzsina</namePart>
  </name>
  <abstract>In der Forschung ist bekannt, dass die Zahl der pflegenden protestantischen Schwestern, der Diakonissen, bis Ende der 1930er-Jahre anstieg. Danach brach diese Entwicklung ein, was in der Diakonie zu breiten und langanhaltenden Debatten über die Weiterführung der protestantischen Pflegetradition und des solidarischen Lebensmodells der Diakonissen führte. Diese Debatten und ihre Ergebnisse wurden in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Gegensatz zur Bundesrepublik Deutschland und anderen westeuropäischen Ländern kaum untersucht. Der vorliegende Beitrag füllt eine Forschungslücke. Am Beispiel des Leipziger Diakonissenhauses wird darin die Entwicklung der Schwesternzahlen von der Gründung 1891 bis zum Ende der DDR herausgearbeitet und die Organisationsstruktur sowie Rekrutierungsstrategien dieser Institution vorgestellt. Der Fokus liegt auf der DDR-Zeit mit folgenden Fragestellungen: Welchen arbeitsrechtlichen Status hatten die Diakonissen? Wie ging man mit der rückgehenden Zahl der Diakonissen in der Pflege und in der Gemeinschaft um? Und wie gestaltete sich das Miteinander von Diakonissen und angestellten Krankenpfleger*innen im Krankenhausalltag?</abstract>
  <subject>
    <topic>20th Century</topic>
    <topic>Deutsche Demokratische Republik</topic>
    <topic>Diakonissen</topic>
    <topic>Evangelisches Krankenhaus</topic>
    <topic>Mitarbeitergewinnung</topic>
    <topic>christliche Krankenpflege</topic>
  </subject>
  <classification authority="ddc">940</classification>
  <relatedItem type="host">
    <genre authority="marcgt">periodical</genre>
    <genre>academic journal</genre>
    <titleInfo>
      <title>European Journal for Nursing History and Ethics</title>
    </titleInfo>
    <part>
      <detail type="volume">
        <number>2021</number>
      </detail>
      <detail type="issue">
        <number>3</number>
      </detail>
      <date>2022</date>
    </part>
  </relatedItem>
  <identifier type="urn">urn:nbn:de:0009-33-54759</identifier>
  <identifier type="doi">10.25974/enhe2021-6de</identifier>
  <identifier type="uri">http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0009-33-54759</identifier>
  <identifier type="citekey">müller2022</identifier>
</mods>
Download

Full Metadata

info

European Journal for Nursing
History and Ethics (ENHE)

Official Publication of the
European Association for
the History of Nursing

ISSN 2628-4375
Navigation